
Im Mittelpunkt des Projektes steht die Anwendung neuer Techniken im Projektgeschäft unter realen Bedingungen. Es sind je zwei Beispiele in den Sprachen ObjectTeams und Caesar geplant.
Der Gegenstand der Entwicklung wird in Abhängigkeit von der Auftragslage aus den Bereichen Logistik, Supply-Chain-Management und/oder Replenishment ausgewählt. Neben den inhaltlichen Bereichen werden folgende technische Aspekte bei den Fallstudien bearbeitet: servletbasierte Webanwendungen, die Anbindung objektorientierter Applikationen an relationale Datenbanken sowie komponentenbasierte Systeme (EJB oder CCM).
In einer initialen Phase müssen die aspektorientierten Lösungen redundant entwickelt werden, da das bestehende Entwicklungsrisiko und die Kundenvorgaben eine Auslieferung dieser Lösungen noch verbieten. Es wird sich dabei jeweils um die Parallelentwicklung zweier Lösungen handeln. Sollte dieses Vorgehen nicht über die gesamte Projektlaufzeit möglich sein, wird überbrückungsweise auf existierende Lösungen zurückgegriffen, die aspektorientiert umgestaltet werden.
Es wird in vier Stufen vorgegangen:
Schritt 3 ist besonders wichtig, da die angestrebten Verbesserungen der aspektorientierten Techniken sich besonders darauf beziehen, dass entwickelte Software leichter geändert und weiterentwickelt werden kann.
Schritt 4 kann nur durchgeführt werden, wenn die vorigen Ergebnisse dazu geeignet sind, einen Kunden von den Vorteilen und der Beherrschbarkeit dieser Techniken zu überzeugen.
Unabhängig vom Vorgehen wird nach abgeschlossener Arbeit die aspektorientierte Lösung mit der herkömmlichen vergleichend evaluiert. Dabei werden unterschiedliche Kriterien berücksichtigt, wobei dem wirtschaftlichen Nutzen ein besonderes Gewicht zugesprochen wird:
Für die zuverlässige Bestimmung von Eigenschaften des Codes werden z.T. Metriken benötigt. Im Projekt werden Metriken für aspektorientierte Programmierung ausgehend von objektorientierten Metriken entwickelt, evaluiert und durch Werkzeuge unterstützt.
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